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4.3.3 Welche Rolle haben die Schulen für Kranke?

Die Schule für Kranke hat eine zentrale Beratungsfunktion, auch weit über einen Krankenhausaufenthalt hinaus. In der Klinik wird oft erstmals die Diagnose Epilepsie gestellt. Die Lehrkräfte an der Schule für Kranke halten engen Kontakt zu Ärzten und medizinischem Fachpersonal. Sie verfügen über ein entsprechendes Fachwissen und können sich notwendige Informationen vor Ort holen. Durch Besuche der Eltern in der Klinik besteht auch dorthin häufiger Kontakt. Sie sind Bindeglied zur örtlichen Schule des Kindes oder Jugendlichen. Gerade nach längeren Krankenhausaufenthalten begleiten diese Lehrkräfte teils sehr intensiv in den schulischen Alltag.

Im Übrigen können alle Eltern in Bayern, die Fragen in Bezug auf Schule und Epilepsie haben, sich an die Schulen für Kranke wenden.

Die Schule für Kranke erfüllt eine umfangreiche Beratungsarbeit.

Insbesondere berät die Schule für Kranke bei stützenden Maßnahmen zur Vermeidung von Nachteilen.

Nachteilsausgleich ist u.a. in folgenden Fällen zu gewähren:

Maßnahmen des Nachteilsausgleichs:

Das genaue Prozedere findet sich unter Punkt 4.3.6 (Nachteilsausgleich).

Kontakt:
Schule für Kranke Vogtareuth
Wolfgang Klienke
Krankenhausstraße 20
83569 Vogtareuth
Tel: 08038-901721

Kontakt:
Staatliche Schule für Kranke München
Frau Lisa Meixner-Mücke
Kölner Platz 1/Haus 22
80804 München
Tel: 089-30683978
Fax: 089-30683977
E-Mail: sekretariat (at) sfk.musin.de
Internet: www.schule-fuer-kranke.de