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4.1.5 Welche Auswirkungen sind im Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme möglich?

Bei Epilepsiekranken ist die medikamentöse Therapie die wichtigste Behandlungsart, um eine Epilepsie wirksam zu beeinflussen und unter Umständen zu heilen. Es handelt sich immer um eine Langzeittherapie, die mehrere Jahre dauert. Medikamente bieten nur dann einen wirksamen Schutz gegen Anfälle, wenn sie regelmäßig eingenommen werden.

Bei jedem Medikament können natürlich auch Nebenwirkungen auftreten. Sie sind allerdings nicht so häufig und ausgeprägt, wie dies allgemein befürchtet wird. Gefährliche Nebenwirkungen sind sehr selten.

Nebenwirkungen müssen trotzdem immer ernst genommen werden. Diesbezügliche Rückmeldungen von Lehrkräften sind für den Arzt und die Eltern hilfreich, um zu entscheiden, ob eine Veränderung der Therapie notwendig ist.

In der Schule fallen vor allem folgende Nebenwirkungen auf:

Nebenwirkungen treten öfter zu Beginn einer Behandlung auf oder entstehen, wenn die eingenommene Menge des Wirkstoffes zu hoch ist. Dauern die Anfälle weiter an, ist dies meist ein Anzeichen für eine ungenügende Medikation.